Hinweise für Studenten der Rechtswissenschaft im Prüfungsverfahren

Studenten, die im Prüfungsverfahren für das Erste Juristische Staatsexamen stehen und nach dessen Abschluss beabsichtigen, zur Notenverbesserung oder zum Abschluss der Wirtschaftswissenschaftlichen Zusatzausbildung eingeschrieben bleiben zu wollen, sollten Ihre Rückmeldung erst nach Erhalt der Prüfungszeugnisse (Monat Februar zum Sommersemester und Monate Juli/August zum Wintersemester) durchführen.

Eine fristgemäße Rückmeldung ist möglich, aber nicht zweckmäßig, da eine Umschreibung zum Zweck der Notenverbesserung oder zur Teilnahme an der Wirtschaftswissenschaftlichen Zusatzausbildung erst nach Erhalt des Prüfungszeugnisses erfolgen kann und separat beantragt werden muss.

Zudem sind Studenten, die ihr Prüfungszeugnis erhalten, unbeachtlich einer vorgenommenen Rückmeldung, "kraft Gesetzes" – Art. 49 Abs. 1 BayHSchG - mit Ende des Semesters exmatrikuliert, in dem sie ihr Zeugnis erhalten.

Die Studierendenkanzlei kann aufgrund der späten Meldung der Prüfungsergebnisse durch das Landesjustizprüfungsamt die Exmatrikulation erst nach Ablauf des betreffenden Semesters verwaltungstechnisch nachvollziehen. Dies führt bisweilen dazu, dass rückgemeldete Studenten einen Bescheid über eine "rückwirkende" Exmatrikulation zugestellt bekommen.Daher sprechen Sie bitte zur gegebenen Zeit (bis Mitte September bzw. bis Ende Februar) unter Vorlage des Examenszeugnisses (Original und Kopie) sowie (bei Teilnahme an der Zusatzausbildung) einer einschlägigen Bestätigung des Lehrstuhls Öffentliches Recht VI Rechtsdogmatik und Rechtsdidaktik (Prof. Dr. Kay Windthorst), Kontaktperson: Herr Marc Desserich, RW Zi. 1.0.01.105, Tel.: 0921/55-6033), in der Studierendenkanzlei vor.

 

Weitere Informationen zum Thema Exmatrikulation finden auch auf den Seiten des Landesjustizprüfungsamtes in Bayern.